Pressemeldungen 2. Halbjahr 2014 

Kindergartenkinder gestalten Adventsgottesdienst

21.12.2014
Die Kinder des DRK-Familienzentrums Winterberg hatten in der Adventszeit viel über den Sinn des Weihnachtsfestes erfahren, über die Geburt Jesu in einer Krippe in Bethlehem und die Hirten im Feld. Es wurden fleißig Weihnachtslieder eingeübt, die Zuhause und beim Adventsgottesdienst in der evangelischen Kirche in Winterberg gesungen wurden. Die Vorschulkinder führten dazu ein Krippenspiel auf. Jedes Jahr dürfen Kindergartenkinder diesen Gottesdienst von Kindern für Kinder mitgestalten. Eine schöne Idee, die von Eltern mit kleinen Kindern gern angenommen wird.

Kindergartenkinder schmücken Weihnachtsbaum

01.12.2014
Die Vorschulkinder des DRK-Kindergartens Winterberg hatten schon vor der Adventszeit viel Christbaumschmuck gebastelt. Sterne und Anhänger sollten den Weihnachtsbaum in der Winterberger Parfümerie Aurel verzieren. Anfang Dezember besuchten die Kinder die Parfümerie und hängten die selbstgebastelten Sachen an den bereitstehenden Baum. Als Dank für den schönen Christbaumschmuck erhielten die Kinder eine kleine Überraschung.


Gottesdienst in der evangelischen Kirche mit Krippenspiel

Am Sonntag, 21.Dezember um 10 Uhr beginnt  in der evangelischen Kirche in Winterberg ein Gottesdienst mit Krippenspiel. Alle Familien sind herzlich dazu eingeladen, besonders die Familien, die noch kleinere Kinder haben. In diesem Jahr gestaltet das DRK-Familienzentrum Winterberg den Gottesdienst mit Beiträgen der Kindergartenkinder und einem kleinen Krippenspiel.

Der DRK-Kindergarten Winterberg gestaltet in diesem Jahr das Krippenspiel in der evangelischen Kirche.

Wenn ich mal mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus komme…

September  2014

Dann wissen die Schulkinder des DRK-Familienzentrums Winterberg schon, wie es dort aussieht. Sie besuchten die Ambulanz des St. Franziskus Hospitals in Winterberg.

Die Krankenschwester Sabine Butz, gab den Kindern Einblicke in den Alltag einer Ambulanz: Alles muss steril sein. Im Notfall sind Ärzte und Krankenschwestern ganz schnell da und kümmern sich um die Menschen, die hier ankommen. Damit man weiß, was einem Verunglückten fehlt, ist oft eine Röntgenaufnahme erforderlich. Deshalb schauten sich die Kinder den Röntgenraum genauer an. Sie durften sich selber wie "kleine Ärzte" verkleiden, mit Mundschutz und Kittel.

Draußen schauten sich die Kinder einen Krankenwagen von innen an und erfuhren viel über die Aufgaben der Ärzte und Sanitäter.

Erste Kinder-Großtagespflege in Winterberg 

Neue DRK-Einrichtung bietet ab 1.August 2014
Betreuungsplätze für Einjährige

v.l. Maxy Katharina Rycko und Katharina Döring werden als examinierte Erzieherinnen die Kinder in der DRK-Großtagespflege Winterberg betreuen. Anke Schmidt, Leiterin des DRK-Familienzentrums Winterberg wird sie begleiten. Rene Teich, Geschäftsführer DRK-Brilon Sozialdienste gGmbH und Thorsten Rediger, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Brilon e.V. gratulieren zur Eröffnung.

Das neue Gesetz, dass den Eltern einen Betreuungsplatz für alle Kinder ab einem Jahr zusichert, bedeutet für den Hochsauerlandkreis ein Defizit an diesen Betreuungsplätzen in Winterberg. „Besonders schwierig ist die Situation dadurch, dass Winterberg nicht „planbar“ ist. Wir haben in Winterberg beruflich bedingt viele junge Familien die zuziehen, aber auch nach einiger Zeit wieder wegziehen.“ So Jugendamtsleiter Bernhard Wagner. Dadurch gibt es keine kalkulierbaren Zahlen der benötigten Betreuungsplätze.

Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz als Träger und verlässliche und erfahrene Institution in der Region wird ein Pilotprojekt vom Jugendamt Hochsauerland ins Leben gerufen. Die erste Kinder-Großtagespflege in Winterberg wird am 4. August 2014 in den neuen Räumen der DRK-Unterkunft Winterberg eröffnet. Es ist die erste Einrichtung dieser Art im HSK, die in Trägerschaft geleitet wird. In diesem Fall übernimmt das Deutsche Rote Kreuz Brilon diese Position. Die Betreuung übernehmen ausgebildete Erzieherinnen. Maximal neun Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr können hier aufgenommen und altersgerecht betreut werden. 2012 hat das DRK Brilon das Gebäude als neue Unterkunft für die Rotkreuzgemeinschaft Winterberg gebaut. Durch kleine Umbaumaßnahmen konnten ein Gruppenraum, ein Schlafraum und eine Küche geschaffen und kindgerecht eingerichtet werden. Durch die räumliche Nähe (das DRK-Familienzentrum liegt nur 50 Meter entfernt) können Familienzentrum und Kinder-Großtagespflege miteinander kooperieren. Das bedeutet flexiblere Öffnungszeiten und verlässliche Angebote für die neue Einrichtung. Wie in DRK-Einrichtungen üblich werden gemeinsam mit den Eltern Regelöffnungszeiten erarbeitet.

Acht Kinder und ihre Eltern sind glücklich über diese Lösung, da sie sonst in Winterberg keinen Kindergartenplatz bekommen hätten. Martin Stolte, Fachbereichsleiter Schulen und Jugend beim HSK, freut sich mit den Eltern: „Mit diesem Pilotprojekt beschreiten wir neue Wege mit neuen Zukunftsperspektiven. Unser Ziel ist eine altersgerechte Betreuung der ganz kleinen Kinder in möglichst familienähnlicher Atmosphäre.“ In diesem Zusammenhang bedankt sich das DRK Brilon für die Kooperation mit dem Kfd-Tagesmütter Meschede e.V. und deren Mitarbeiterin Dipl. Sozialpädagogin Karin Liefländer, die das Vorhaben in der Planung und Organisation begleitete.

Interessierte Eltern können sich für die Anmeldung ihrer Kinder oder weitere Informationen über die Kinder-Großtagespflege an die Leiterin des DRK-Familienzentrums, Frau Anke Schmidt (Tel.: 02981/1645, E-Mail: kiga-winterberg@drk-brilon.de), wenden.     

Schwimmen lernen schon im Kindergarten  

10.07.2014

Kinder des DRK-Familienzentrums beim Schwimmkurs mit Hasso Kohl. Fenja legt an diesem Tag ihr Seepferdchen ab

Eines der Förderangebote im DRK-Familienzentrum, dass von fast allen Eltern gern angenommen wird, ist der Schwimmkurs, der jedes Jahr für die Vorschulkinder angeboten wird. Immer im September startet Dipl. Sportlehrer Hasso Kohl einen Kurs in kleinen Gruppen mit jeweils 2 Kindern. Im Kurs, der fünf Mal jeweils eineinhalb Stunden dauert, lernen die Kinder Brust- und Rückenschwimmen sowie erste Tauchübungen. Im Abschluss kann das Seepferdchen erlangt werden. Dazu müssen die Kinder zwei Bahnen Brust- und eine Bahn Rückenschwimmen und einen Reifen vom Schwimmbeckenboden herauf holen. Das Wasser im Schwimmbad im Hapimag hat ca. 28 Grad. Hier muss also keiner frieren. Eine Erzieherin begleitet die Kinder und hilft beim An- und Ausziehen. Auch Eltern sind oft als Zuschauer dabei.

Evi Kohl, Erzieherin im DRK-Familienzentrum: „Wir halten es für sehr wichtig, dass Kinder früh schwimmen lernen. In diesem Alter lernen sie das Schwimmern sehr schnell und fühlen sich im Wasser pudelwohl. Durch die finanzielle Unterstützung vom DRK-Familienzentrum Winterberg, haben alle Kinder die Möglichkeit, daran teilzunehmen.“  

01.07.2014

Anke Schmidt feiert 20jähriges Betriebsjubiläum beim DRK

DRK-Geschäftsführer Rene Teich und Thorsten Rediger gratulieren Anke Schmidt zum 20jährigen Dienstjubiläum beim DRK.

Am 1. Juli 2014 feierte Anke Schmidt ihr 20jähriges Betriebsjubiläum als Leiterin der DRK- Kindertageseinrichtung in Winterberg. Sie blickt auf eine ereignisreiche Zeit beim Deutschen Roten Kreuz zurück. Aufgrund eines neuen Gesetzes hatten Eltern damals einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für 3-jährige Kinder. In der Stadt Winterberg gab es aber keine ausreichenden Kindergartenplätze.

Das Deutsche Rote Kreuz Brilon erhielt von der Stadt Winterberg den Zuschlag eine neue Kindertageseinrichtung zu bauen. Der erste Spatenstich erfolgte dann im Herbst 1993. Anke Schmidt trat ihren Dienst am 1. Juli 1994 an, um Bauarbeiten und Einrichtung des neuen Hauses Am Rad 16 zu begleiten.

Die ersten Kinder kamen am 14. November 1994. Das waren 75 Regelkinder (bis Mittag) und 20 Tagesstättenkinder, die dann über Mittag blieben und im Kindergarten aßen. Das Essen wurde damals im Krankenhaus gekocht und mit dem Bollerwagen zum Kindergarten geholt. Mit acht Kolleginnen sowie zwei Praktikantinnen wurden die Kinder betreut. Allein 50 Kinder kamen aus den Höhendörfern Hohelye, Alt- und Neuastenberg. Die wurden mit dem Bus geholt und wieder nach Hause gebracht.

Anke Schmidt: „Wir haben damals schon wie ein Familienzentrum agiert. Wir hatten stets ein offenes Ohr für die Wünsche der Eltern und haben versucht, unsere Öffnungszeiten und Angebote auf die Belange junger Familien, wo oft beide Eltern berufstätig sind, einzustellen. Im Oktober 2008 erhielten wir die offizielle Bestätigung als Familienzentrum NRW. Heute erfüllen wir die Voraussetzungen für die Betreuung von Kindern ab 4 Monaten.“

Zur Gratulation kamen die beiden Geschäftsführer des DRK Brilon, Rene Teich und Thorsten Rediger und Madelaine Richter als Vertreterin des Elternrates. Rene Teich: „Frau Schmidt, Sie haben sich Ihren Kindergarten selbst „gebaut“. Wir schauen mit Stolz auf die ersten 20 Jahre, und hoffen das noch einmal 20 dazu kommen.“

Evi Kohl, ebenfalls seit der Gründung im Team, bedankte sich im Namen des Kindergartenteams für die stets kollegiale Zusammenarbeit und den gemeinsamen Weg.  Die Kinder gratulierten mit dem Lied „Die Spatzen und die Meisen…“

2. Juli 2014

Starke Kinder - Starkes Leben 

Kinder können lernen ohne Aggressionen Grenzen zu setzen.

Konflikte begleiten uns ständig im Leben. Auch im Alltag von Kindern spielen Konflikte eine große Rolle, verbringen diese doch viel Zeit mit Gleichaltrigen und Meinungsverschiedenheiten gibt es auch schon bei den Kleinen. Das Ziel, Gewalt zu vermeiden, stand aktuell im Fokus  des Projektes "Starke Kinder - starkes Leben" im DRK-Familienzentrum Winterberg.

Hier wurden Themen wie Gefühle, Ausgrenzungen, Kräfte messen und Konfliktlösungen auf kindgerechte Art und Weise gemeinschaftlich bearbeitet. WingTsun-Übungsleiter Oliver Milhoff baute auf dem vorhandenen Potenzial der angehenden Schulkinder auf. Er zeigten ihnen, klar und deutlich Grenzen zu setzen ohne dabei aggressiv zu werden.

„Somit haben Kinder die Chance, weder Opfer noch Täter von Gewalttaten zu werden“, erklärt KiTa-Leiterin Anke Schmidt. Pädagogisch sinnvolle Spiele rundeten das kurzweilige Projekt ab und stärkten das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe. Hinterher waren sich alle einig: Selbstsicherheit ist erlernbar!

 



2. Juli 2014

Mit der großen Drehleiter dürfen die DRK-Kinder in die Höhe fahren.

Wasser marsch - „Löschübung“ für den Kindergarten

Die zukünftigen Schulkinder des DRK-Familienzentrums in Winterberg besuchten die Feuerwehr in Winterberg. Dort wurden sie von Christof Schwertfeger (Brandinspektor), Jens Quick (Brandinspektor) und Winfried Deimel (Hauptbrandmeister)  herzlich begrüßt.

Im Ausbildungsraum der Feuerwehr zeigte Herr Schwertfeger den Kindern, welche Materialien  schnell entflammbar sind und wie man sie richtig mit Wasser löscht. Die Kinder durften dann das richtige Absetzen des Notrufs üben, mit Hilfe einer dafür vorgesehen Telefonleitung.

Herr Deimel erklärte dann das Playmobil Brandhaus, dort konnte man genau erkennen, wie sich der Rauch im Haus ausbreitet. Selbst bei kleinen Rauchmengen, gab der Rauchmelder schon Alarm.

Er erklärte auch, wie man sich im Brandfall richtig verhält. Dann ging es nach unten in die Fahrzeughalle, dort zeigte Herr Quick, was alles zur Ausrüstung eines Feuerwehrmanns gehört und zog rasch seine Uniform inkl. Atemschutz an.

Dann war es soweit, alle Kinder durften mit der Drehleiter fahren und waren begeistert von der Höhe und diesem Ausblick über Winterberg. Bevor es mit dem Feuerwehrauto zurück zum Kindergarten ging, durften alle Kinder noch mit dem Feuerwehrschlauch Wasser spritzen. Das war natürlich das Highlight.

Die Kinder und Erzieherinnen bedanken sich recht herzlich für diesen spannenden und informativen Nachmittag bei der Feuerwehr Winterberg.  

Sommerfest im Zeichen des Sports

17.06.2014

Das diesjährige Sommerfest im DRK-Familienzentrum Winterberg stand ganz im Zeichen des Sport. An einem Vormittag konnten alle Kinder der Einrichtung das Mike-Sportabzeichen erlangen. Dazu waren verschiedene, altersgerechte Parcours aufgebaut. Beim Balancieren, Hüpfen, Werfen und durch einen Tunnel kriechen bis zum „Hügelrollen“ hatten die Kinder jede Menge Spaß.

Zwischendurch gab es eine gesunde Stärkung mit Obst- und Gemüsespießen und Apfelschorle. Zum Abschluss überreichten Maskottchen Mike und Michael Wirts, Leiter der Niederlassung Winterberg der Volksbank Bigge-Lenne, Mike-Sporturkunden, Anstecker, eine Trinkflasche und eine kleine Süßigkeit als Belohnung an alle Kinder.

Keine Chance für Zahnteufel

16.06.2014

Neben gesunder Ernährung und viel Bewegung gehört auch das regelmäßige Zähneputzen zum Kindergartenalltag im DRK-Familienzentrum Winterberg. Ein bis zwei Mal im Jahr kommt die Zahnarztpraxis Chevalier aus Winterberg die Einrichtung. Dieses Mal hatten die Zahnarzthelferinnen ein kleines Theaterstück zum Thema Zahngesundheit mitgebracht. Sie zeigten den Kindern noch mal ganz genau, welche Ecken und Winkel besonders gut geputzt werden müssen, wo sich die Zahnteufelchen am liebsten verstecken. Wenn man regelmäßig und richtig putzt, haben die Zahnteufel keine Chance.

Ein paar Tage später waren die Kinder in die Praxis eingeladen. Dort gab es viele Instrumente zu sehen: Bohren, Schleifer, Spiegel, ein Absauger und vieles mehr. Die Mitarbeiterinnen der Zahnarztpraxis, Annette Richmann, Caludia Castillo-Chevallier und Christiane Schläppi v.l.,  erklärten anhand der Geräte wie der Zahnarzt helfen kann, wenn doch einmal ein Loch im Zahn ist. An einem Modell wurde eine Zahnfüllung gemacht. So kann der Zahn gerettet werden und eventuelle Zahnschmerzen sind schnell verschwunden.

Unterwegs mit dem Rothaarsteig-Ranger  

Mai 2014

Ende Mai haben die Vorschulkinder des DRK-Familienzentrums Winterberg gemeinsam mit dem Rothaarsteig-Ranger einen Ausflug in den Wald gemacht. Der Ranger, Stefan Knipperz, konnte den Kindern viel über die Pflanzen und Bäume und über die Tiere des Waldes erzählen. Er zeigte ihnen, dass man alles im Wald nicht nur sehen, sondern auch riechen, fühlen und schmecken kann. Die Kinder gingen mit geschlossenen Augen gemeinsam an einem Seil durch den Wald und hörten auf einmal ganz viele Vogelstimmen und das Rauschen des Windes in den Baumkronen. Sie ertasteten, wie sich verschiedene Dinge wie Moos und Tannenzapfen anfühlen und wie sie riechen. Sie erfuhren auch, dass einige Pflanzen im Wald giftig sind und man nur das probieren/schmecken darf, was man wirklich ganz genau kennt.  

Dann beobachteten alle gemeinsam, wie ein Eichhörnchen Futter für den Winter versteckte. Das ging eine ganze Weile baumaufwärts und wieder runter, immer mit etwas im Maul – bis das Tierchen die Gruppe entdeckt hatte und schwupp, war es weg.